1 Warnhinweis: Seid nicht nur Hörer des heiligen Wortes, sondern: auch heilige Täter (aus dem Jakobus – Brief).



Das Lukas – Evangelium, Kapitel 7:







– Nachdem nun unser Hl. Hr. Jesus Christus von Nazareth, der Hl. König, seine heilige Rede vollendet hatte, da ging er nach Kapernaum.

– da kamen Älteste von den Juden, die wussten, daß der Mann todkrank war, der ihnen die Synagoge erbaut hatte und liefen zu unserem Hl. Hr. Jesus Christus von Nazareth, unserem Hl. König, und baten ihn sehr, zu kommen, ihn gesund zu machen. Doch der Hauptmann ließ sendete Menschen ihm entgegen, die sagten zu unserem Hl. König: "Ach HERR, bemühe dich bitte nicht: ich bin nicht wert, daß du in mein Haus gehst: darum habe ich auch mich selbst nicht für würdig geachtet, zu dir zu kommen, sondern: bitte sprich nur ein Wort, so wird mein Freund gesund. Auch ich bin nur ein Mensch, der Obrigkeit untertan und habe Soldaten unter mir" und ließ sagen, daß sie alle ihm gegenüber gehorsam sind. Da sprach unser Hl. König Jesus Christus von Nazareth zu ihnen, daß er bisher noch keinen solchen Glauben in Israel gefunden habe und heilte den Knecht, der todkrank war.

– Dann kam unser Heiliger Hr. Jesus Christus von Nazareth, unser Hl. König, zur Stadt Nain und erweckte einen verstorbenen Sohn von einer Mutter, der gerade heruagetragen wurde. Da ergriff sie alle eine Furcht und sie priesen unseren Heiligen GOTT und sprachen: Es ist ein großer Prophet unter uns aufgestanden und: GOTT hat sein Volk besucht.

– Als die Boten des heiligen Propheten Johannes, dem Täufer, weg gingen, da sprach unser Hl. Hr. Jesus Christus von Nazareth, der Hl. König, zum Volk: Ja, ich sage euch: Er ist mehr als ein heiliger Prophet. Er ist es, von dem geschrieben steht (im heiligen Propheten Maleachi, Kapitel 3): »Siehe, ich sende meinen heiligen Boten vor dir her, der deinen heiligen Weg vor Dir bereiten soll.«

– Und alles Volk, das ihn hörte und die Zöllner gaben unserem Heiligen GOTT Recht und ließen sich taufen mit der heiligen Taufe des heiligen Bruders Johannes: dem Täufer. Aber: die Pharisäer und die Schriftgelehrten verachteten, was unser Heiliger GOTT ihnen zugedacht hatte und ließen sich nicht von ihm taufen.

– Als unser Heiliger Hr. Jesus Christus von Nazareth, unser Heiliger König, zu Tisch kam, weil ihn ein Pharisäer bat, zu ihm zu kommen, da kam auch eine Frau hinzu, die das tat, was er nicht tat und sprach zu ihm: Ich bin in Dein Haus gekommen: du hast mir kein Wasser für meine Füße gegeben: diese aber hat meine Füße mit Tränen benetzt und mit ihren Haaren getrocknet. Du hast mir keinen Kuss gegeben: diese aber hat, seit ich herein gekommen bin, nicht abgelassen, meine Füße zu küssen. Du hast mein Haupt nicht mit Öl gesalbt: sie aber hat meine Füße mit Salböl gesalbt. Deshalb sage ich dir: Ihre vielen Sünden sind vergeben, denn: sie hat viel Liebe gezeigt. Daher sprach er zu dieser Frau, daß ihr alle Sünden vergeben sind und: Dein heiliger Glauben hat dir geholfen. Bitte gehe hin im heiligen Frieden.