1 Warnhinweis: Seid nicht nur Hörer des heiligen Wortes, sondern: auch heilige Täter (aus dem Jakobus – Brief).



Das Lukas – Evangelium, Kapitel 2:







– Kaiser Augustus ließ vor der heiligen Geburt unseres Heiligen Herrn Jesus Christus von Nazareth, des Hl. Sohnes, die ganze Erde zählen.

– Und die heilige Mutter Maria gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in die Windeln und legte ihn in eine Krippe.

– In der Nähe waren Hirten auf einem Feld, denen die hl. Engel unseres Hl. Gottes begegneten und errettet werden sollten. Zu ihnen sprach der Hl. Engel unseres Hl. GOTTES: Siehe, ich verkündige euch eine große und eine heilige Freude, die allem Volk widerfahren wird. Er nannte ihnen auch ein Zeichen, wie sie ihn fänden. Und sie gingen hin und erzählten, was geschehen war. Die heilige Mutter Maria behielt es in ihrem Herzen.

– Als die Tage ihrer Reinigung nach dem heiligen Gesetz des heiligen Propheten Mose um waren (3. Mose, Kapitel 12), da brachten sie das kleine Kind Jesus Christus nach Jerusalem, um es unserem Hl. GOTT darzustellen.

– Ein heiliger Bruder, mit Namen Simeon, kam auch auf Anregung des Hl. Geistes in den Tempel und ihm war ein heiliges Wort zuteil geworden von dem Heiligen Geist: er solle den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Heiligen Herrn Jesus Christus, des Heiligen GOTTES, gesehen. (Daher sollten ja auch die Hirten auf dem Feld ihn sehen!) - welch eine hl. GNADE. Und dieser alte Mann Simeon durfte das kleine Kind Jesus Christus in seine Arme nehmen und lobte unseren Hl. GOTT.

– Auch eine heilige Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser, kam zum heiligen Tempel in dieser Zeit. Die wich nicht vom heiligen Tempel und diente unserem Heiligen GOTT mit Fasten und Beten Tag und Nacht. Sie pries auch unseren Hl. GOTT und sah in auch.

– Alle Jahre gingen die Eltern des Hl. Hr. Jesus Christus von Nazareth nach Jerusalem zum Passafest und einmal blieb ihr Kind in Jerusalem und sie wussten es nicht. Dann gingen sie zurück und er war wieder ihnen untertan. Er sagte aber zu seiner Verteidigung: Wisst ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Heiligen Vaters ist? (dieses hl. Wort behielt auch die hl. Mutter Maria in ihrem Herzen).